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Susanne Vincenz-Stauffacher – Portrait der FDP-Co-Präsidentin

Arthur Edward Cooper Harrison • 2026-04-08 • Gepruft von Oliver Weber

Susanne Vincenz-Stauffacher, geboren am 21. Januar 1967 in Wattwil im Toggenburg, vereint als Schweizer Rechtsanwältin, Notarin und Politikerin der FDP.Die Liberalen juristische Expertise mit nationaler Verantwortung. Seit Anfang 2025 fungiert sie als Co-Präsidentin ihrer Partei und setzt sich im Nationalrat insbesondere für Energie- und Umweltpolitik sowie die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Ihre Herkunft aus der Ostschweiz prägt dabei einen wirtschaftsnah-liberalen Ansatz, der durch soziale Komponenten relativiert wird.

Ihre berufliche Laufbahn begann nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität St. Gallen mit der Gründung einer eigenen Kanzlei im Jahr 1993. Parallel dazu übernahm sie richterliche Funktionen am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen und engagierte sich in verschiedenen Prüfungskommissionen. Diese frühe Verzahnung von Privatwirtschaft und öffentlichem Dienst bildete die Grundlage für ihren späteren Einstieg in die Politik auf Kantons- und Bundesebene.

Als Susanne Vincenz-Stauffacher – Portrait der FDP-Co-Präsidentin zeichnet sie sich durch eine Vielzahl von Ehrenämtern aus, die von der Opferhilfe über den Umweltbereich bis zur Kulturwirtschaft reichen. Die Verwaltungsratspräsidentschaft des Konzert und Theater St. Gallen sowie das Amt der Ombudsfrau für Alter und Behinderung unterstreichen dabei die breite Spannweite ihres gesellschaftlichen Engagements.

Wer ist Susanne Vincenz-Stauffacher?

Rolle

Co-Präsidentin FDP.Die Liberalen, Nationalrätin (FDP/SG)

Herkunft

Geboren 1967 in Wattwil (Toggenburg), aufgewachsen in Abtwil SG

Schlüsselrolle

Brückenbauerin zwischen Wirtschaft, Recht und Politik

Aktueller Status

In Abtwil ansässig, vielfältige Mandate in Verwaltung und Kultur

  • Verbindet seit über drei Jahrzehnten juristische Praxis mit politischer Verantwortung
  • Setzt sich im Umwelt-, Raumplanungs- und Energieausschuss (UREK-N) für Versorgungssicherheit ein
  • Engagiert für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie gegen den Fachkräftemangel
  • Übernahm 2023 die Präsidentschaft des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbandes (Hydrosuisse)
  • Leitet die Stiftung Opferhilfe SG/AR/AI seit 2016
  • Etablierte die Individualbesteuerung als zentrales Anliegen während ihrer Zeit als FDP-Frauen-Präsidentin
  • Sitzt als Verwaltungsratspräsidentin dem Konzert und Theater St. Gallen vor
Kategorie Detail
Voller Name Susanne Vincenz-Stauffacher
Geburtsdatum 21. Januar 1967
Geburtsort Wattwil (Toggenburg), Kanton St. Gallen [Quelle]
Heimatrecht Glarus Süd (GL) und Trun (GR)
Wohnort Abtwil SG, Flurstrasse 2 [Quelle]
Partei FDP.Die Liberalen
Beruf Rechtsanwältin, öffentliche Notarin
Ausbildung Lizenziat in Rechtswissenschaft (HSG, 1990) [Quelle]
Politisches Amt Nationalrätin seit 2019
Parteiamt Co-Präsidentin seit 2025 [Quelle]
Familienstand Verheiratet mit Reto Vincenz, zwei Töchter [Quelle]

Was ist die berufliche Laufbahn von Susanne Vincenz-Stauffacher?

Nach dem Lizentiatsabschluss an der Universität St. Gallen im Jahr 1990 absolvierte sie von 1991 bis 1993 ein Praktikum bei Hofmann und Partner in Rapperswil. Bereits 1993 gründete sie die Kanzlei Vincenz & Dornier in St. Gallen und etablierte sich als selbstständige Rechtsanwältin und öffentliche Notarin. Dieser Schritt markierte den Beginn einer kontinuierlichen Selbstständigkeit, die sie parallel zu allen späteren politischen Ämtern beibehielt.

Juristische Gutachten und Richteramt

Zwischen 2003 und 2016 übte sie das Amt einer Fachrichterin am Versicherungsgericht des Kantons St. Gallen aus. Zudem war sie von 2003 bis 2011 Mitglied der kantonalen Anwaltsprüfungskommission. Von 2008 bis 2015 fungierte sie als Vizepräsidentin der schweizerischen Rekurskommission der EDK und GDK, wo sie die Abteilung für heilpädagogische Berufe leitete. Diese Tätigkeiten verdeutlichen ihre Expertise im Sozialversicherungsrecht und im Bildungsbereich.

Mandat als Ombudsfrau

Seit 2013 nimmt sie das Amt der Ombudsfrau für Alter und Behinderung des Kantons St. Gallen wahr. Ab 2018 erweiterte sich ihr Auftrag überregional auf die Kantone Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden (OSAB).

Engagement im Kultur- und Non-Profit-Sektor

Neben ihrer anwaltlichen Tätigkeit übernahm sie 2016 die Präsidentschaft der Stiftung Opferhilfe SG/AR/AI. Seit 2023 führt sie als Verwaltungsratspräsidentin das Konzert und Theater St. Gallen. Weitere Mandate umfassen die Verwaltungsratspräsidentschaft der Berg und Bett Betriebs AG im Toggenburg sowie Engagement bei Sens eRecycling, swisscleantech und alliance f.

Gibt es aktuelle Nachrichten oder Kontroversen rund um Susanne Vincenz-Stauffacher?

Die jüngste politische Entwicklung betrifft ihre Wahl zur Co-Präsidentin der FDP.Die Liberalen im Jahr 2025, womit sie Thierry Burkart als Parteichefin nachfolgt. Dieser Aufstieg an die Parteispitze markiert den Höhepunkt einer kontinuierlichen Karriere innerhalb der FDP, die von der Kantonalpartei über die Frauenzentrale bis zur nationalen Spitze führte.

Familiäre Nähe in der Zusammenarbeit

In jüngeren Berichten wurde die Tatsache thematisiert, dass eine ihrer Töchter als persönliche Mitarbeiterin fungiert und Termine koordiniert. Die Schweizer Illustrierte widmete dieser Konstellation Aufmerksamkeit im Kontext ihres Aufstiegs an die FDP-Spitze. Explizite Kontroversen oder ethische Verstösse werden in den verfügbaren Quellen nicht festgestellt; die Darstellung fokussiert auf ihre Vernetzung und Bodenständigkeit.

Zur Personalführung

Die Beschäftigung familiärer Mitarbeiter im politischen Umfeld ist grundsätzlich zulässig, sofern die entsprechenden Arbeitsverträge und Vergütungen transparent sind. Konkrete Details zur Anstellungsart liegen den öffentlichen Quellen nicht vor.

Weitere Analysen zu aktuellen gesellschaftlichen Phänomenen finden sich im Artikel Bye Bye La Suisse – Faktencheck zum viralen Gerücht.

Wie präsentiert sich der politische Werdegang im Zeitverlauf?

  1. – Lizentiatsabschluss in Rechtswissenschaft an der Universität St. Gallen
  2. – Gründung der eigenen Rechtsanwaltskanzlei in St. Gallen [Quelle]
  3. – Parteileitung der FDP-Kantonalpartei St. Gallen
  4. – Präsidentin der Frauenzentrale St. Gallen
  5. – Übernahme des Amtes als Ombudsfrau Alter und Behinderung Kanton St. Gallen
  6. – Wahl zur Präsidentin der Stiftung Opferhilfe SG/AR/AI
  7. – Einzug in den Kantonsrat St. Gallen für den Wahlkreis St. Gallen
  8. – Wahl in den Nationalrat; Mitgliedschaft in UREK-N und Gerichtskommission [Quelle]
  9. – Übernahme der Präsidentschaft der FDP Frauen Schweiz
  10. – Präsidentin des Schweizerischen Wasserwirtschaftsverbandes (Hydrosuisse ab 2025); VR-Präsidentin Konzert und Theater St. Gallen
  11. – Wahl zur Co-Präsidentin der FDP.Die Liberalen

Welche Informationen sind verifiziert, wo besteht Unklarheit?

Gesicherte Fakten

  • Geburt am 21. Januar 1967 in Wattwil (Toggenburg)
  • Abschluss des Lizentiats an der HSG im Jahr 1990
  • Selbstständige Anwältin seit 1993 mit eigener Kanzlei
  • Nationalrätin seit 2019 für den Kanton St. Gallen
  • Co-Präsidentin der FDP.Die Liberalen seit 2025
  • Verheiratet mit Reto Vincenz, Mutter von zwei Töchtern

Weniger dokumentierte Aspekte

  • Konkrete Details zum familiären Arbeitsverhältnis der Tochter
  • Spezifische Interessensschwerpunkte innerhalb der laufenden Legislaturperiode
  • Privatleben jenseits der bekannten Hobbys (Jassen, Natur, Hund Luna)

Wie ist ihr Stellenwert in Politik und Gesellschaft einzuordnen?

Im politischen Spektrum der Schweiz positioniert sich Vincenz-Stauffacher als pragmatische Liberale mit ökologischem Bewusstsein. Ihre Nachfolge von Albert Rösti an der Spitze des Wasserwirtschaftsverbandes signalisiert Kontinuität in der energiepolitischen Debatte, während ihre Herkunft aus dem Toggenburg eine regionale Vernetzung jenseits der Zentren Zürich und Genf repräsentiert.

Als sogenannte Brückenbauerin versteht sie sich zwischen wirtschaftlichen Interessen und sozialen Anliegen. Diese Positionierung spiegelt sich in ihrer Mitgliedschaft bei alliance f (Frauennetzwerk) und swisscleantech wider, wo sie nachhaltige Wirtschaftsentwicklung fördert. Die Kombination aus Rechtsberuf und Politik ermöglicht ihr eine technisch präzise Gesetzesarbeit, die insbesondere in der Gerichtskommission des Nationalrats sowie im Umwelt- und Energiebereich zum Tragen kommt.

Auf welchen Quellen basieren die Darstellungen?

Die biografischen Angaben stützen sich auf offizielle Parlamentsdaten, die persönliche Website der Politikerin sowie archivierte Berichte des Toggenburg24. Wikipedia-Einträge dienen als sekundäre Quelle zur Validierung von Zeitangaben. Für aktuelle Entwicklungen wurden Parteimitteilungen der FDP und Berichte der Schweizer Illustrierten herangezogen.

Die Familie verbringt Freizeit in der Natur; sie ist begeisterte Jasserin und hat eine Hündin namens Luna.

– FDP-Porträt

Was definiert die Position von Susanne Vincenz-Stauffacher?

Susanne Vincenz-Stauffacher repräsentiert eine Generation liberaler Politikerinnen, die berufliche Selbstständigkeit mit ehrenamtlichem Engagement und parlamentarischer Verantwortung verbinden. Ihr Aufstieg an die Spitze der FDP unterstreicht die Bedeutung innerparteilicher Vernetzung und nachgewiesener Expertise in Schlüsselkommissionen. Dabei bleibt sie durch ihre anwaltliche Tätigkeit und ihre regionalen Wurzeln im Toggenburg mit der Lebenswirklichkeit der Bevölkerung verbunden.

Häufige Fragen

Woher stammt Susanne Vincenz-Stauffacher ursprünglich?

Sie wurde 1967 in Wattwil im Toggenburg geboren und wuchs in Abtwil im Kanton St. Gallen auf. Ihr Heimatrecht liegt in Glarus Süd und Trun im Graubünden.

Welche Ausbildung hat sie absolviert?

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften an der Universität St. Gallen (HSG) schloss sie 1990 mit dem Lizenziat ab. 2019 folgte eine Weiterbildung als Collaborative Lawyer.

Welches politische Amt bekleidet sie aktuell?

Seit 2025 fungiert sie als Co-Präsidentin der FDP.Die Liberalen und ist seit 2019 Nationalrätin für den Kanton St. Gallen.

Was versteht man unter ihrer Rolle als Ombudsfrau?

Seit 2013 vertritt sie die Interessen alter und behinderter Menschen im Kanton St. Gallen und seit 2018 auch in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Innerrhoden.

In welchen Bereichen liegt ihr politischer Fokus?

Schwerpunkte bilden Energie- und Umweltpolitik, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Bekämpfung des Fachkräftemangels und die Individualbesteuerung.

Hat sie eigene Kinder?

Ja, sie ist verheiratet mit Reto Vincenz und hat zwei Töchter namens Lisa und Lara.

Arthur Edward Cooper Harrison

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Arthur Edward Cooper Harrison

Die Berichterstattung wird fortlaufend mit transparenter Quellenprüfung aktualisiert.