
There’s An AI For That: KI-Tool-Verzeichnis, 90 Mio. Nutzer
Wer sich schon einmal durch die schiere Menge an KI-Tools geklickt hat, kennt das Problem: Jede Woche kommen neue Dienste dazu, und den Überblick zu behalten, ist fast ein eigener Beruf. Genau hier setzt “There’s An AI For That” an – ein Verzeichnis, das laut Eigenangabe über 90 Millionen Nutzer erreicht und mehr als 700 KI-Anwendungen katalogisiert. Dieser Artikel zeigt, was die Plattform leistet, wo die Haken liegen und welche Alternativen sich lohnen.
Nutzer weltweit: über 90 Millionen ·
Erfasste KI-Tools: mehr als 700 ·
Kategorien: fast 100 ·
Newsletter: größter KI-Newsletter laut Eigenangabe
Kurzüberblick
- Mehr als 700 KI-Anwendungen und fast 100 Kategorien auf der Plattform (Product Hunt)
- Über 90 Millionen Nutzer laut offizieller LinkedIn-Präsenz
- Kostenlose Listung in Basisform möglich, dauerhafte Einträge ab 49 US-Dollar (G2 Preisübersicht)
- Exakte Zahl der Newsletter-Abonnenten wird nicht unabhängig belegt (PoweredByAI)
- Widersprüchliche Angaben zur Gesamtzahl der gelisteten Tools: Schätzungen reichen von 4.000 bis 50.000 (PoweredByAI, ToolJunction)
- Kein offizielles Gründungsdatum auffindbar (PoweredByAI)
- Erste öffentliche Erwähnungen und Product-Hunt-Eintrag deuten auf einen Start um 2022 hin (offizielle Website)
- Wachstum von wenigen hundert auf über 700 Tools innerhalb weniger Jahre (offizielle Website)
- Laufende Aktualisierung der Datenbank mit täglichen Ergänzungen (offizielle Website)
- Ausbau des Newsletters als zentrales Verteilmedium für neue KI-Tools
- Zunehmende Konkurrenz durch spezialisierte Verzeichnisse mit redaktioneller Prüfung
- Frage der Monetarisierung: kostenpflichtige Hervorhebungen könnten die Unabhängigkeit der Tool-Empfehlungen beeinflussen
Die zentralen Kennzahlen der Plattform in der Übersicht:
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Offizielle Website | theresanaiforthat.com |
| Nutzer | über 90 Millionen (Eigenangabe) |
| KI-Tools erfasst | mehr als 700 |
| Kategorien | fast 100 |
| Newsletter-Rang | größter KI-Newsletter laut Eigenangabe |
| Preis für dauerhafte Listung | ab 49 US-Dollar |
| Höheres Paket mit Newsletter-Hervorhebung | 347 US-Dollar laut G2 |
| Gründungsjahr | geschätzt 2022 |
Was ist There’s An AI For That und wie funktioniert es?
Die Grundfunktionen der Plattform
- Zentrale Suchmaske, über die Nutzer KI-Tools nach Anwendungsfall oder Stichwort finden
- Kategorisierung nach fast 100 Themenfeldern
- Keine Installation nötig, da die Plattform als Website funktioniert
Die Plattform ist ein Verzeichnis und Tracker, der KI-Anwendungen nach konkreten Einsatzzwecken auffindbar macht – von Textgenerierung über Bildbearbeitung bis zu speziellen Nischenlösungen. Die offizielle Selbstbeschreibung auf der LinkedIn-Seite des Unternehmens nennt TAAFT “die Startseite der KI” und den weltweit führenden KI-Newsletter. Die Plattform versteht sich also nicht als Testlabor mit eigenen Bewertungen, sondern als Katalog, der den Zugang zu den Tools erleichtert.
Wie die Suchmaschine für KI-Tools aufgebaut ist
- Tools werden anhand fester Kategorien sortiert
- Nutzer können nach Kostenmodell, Anwendungszweck und Beliebtheit filtern
- Die Datenbank wird nach Angaben der Betreiber in Echtzeit aktualisiert
Die Eingabemaske ähnelt einer gewöhnlichen Suchmaschine: Man tippt ein, was man erreichen will, und erhält passende Werkzeuge vorgeschlagen. Für eine reine Entdeckungsplattform funktioniert das erstaunlich gut, weil die Kategorien breit gefasst sind. Wer allerdings hofft, dort detaillierte redaktionelle Tests zu lesen, wird enttäuscht – TAAFT liefert vor allem Übersicht, keine tiefgehende Prüfung.
Der Katalog ersetzt keine redaktionelle Prüfung, schafft aber einen schnellen Einstieg in die wachsende KI-Tool-Landschaft.
Ist There’s An AI For That kostenlos?
Kostenlose Nutzung und eventuelle Premium-Features
- Die Suche und das Durchstöbern des Verzeichnisses sind kostenlos
- Eine Tool-Listung ist nach G2-Preisübersicht dauerhaft ab 49 US-Dollar möglich
- Es gibt keine kostenlose Testphase für die kostenpflichtigen Listungs-Pakete
Für Privatnutzer, die einfach nur KI-Tools suchen, fallen keine Kosten an. Die Einnahmen der Plattform stammen offenbar von Anbietern, die ihre Tools prominent platzieren möchten. Laut G2 gibt es zwei Preiseditionen: Die günstigere Variante für 49 US-Dollar umfasst eine dauerhafte Website-Listung mit einfachen Basisanalysen, während das höherpreisige Paket für 347 US-Dollar eine Hervorhebung im KI-Newsletter und erhöhte Reichweite verspricht.
Gibt es eine kostenpflichtige Version?
Wer Tools eintragen möchte, kommt um eine Zahlung nicht herum – zumindest dann, wenn der Eintrag dauerhaft bestehen bleiben soll. Bei den Preisangaben von G2 handelt es sich allerdings um Drittanbieterinformationen, die nicht durch die Plattform selbst bestätigt wurden. Die genannten Reichweitenzahlen in den Werbepaketen sind ebenfalls nicht unabhängig verifiziert.
Die Plattform wirbt mit riesigen Nutzerzahlen, verlangt aber von Tool-Anbietern Geld für Sichtbarkeit. Das ist ein übliches Modell, schafft aber einen Interessenkonflikt: Je mehr zahlende Anbieter, desto unklarer wird, welche Tools rein redaktionell oder kommerziell platziert sind.
Für Nutzer ist der Interessenkonflikt kaum erkennbar, weil die Plattform keine Kennzeichnung bezahlter Einträge sichtbar macht.
Welche Alternativen gibt es zu There’s An AI For That?
Alternative KI-Tool-Verzeichnisse im Vergleich
Wer sich umschaut, findet mehrere Dienste, die ähnlich funktionieren. Die wichtigsten Alternativen sind Futurepedia, FutureTools, Toolfolio und SubmitRank, die auch auf AlternativeTo als verwandte Plattformen gelistet werden. Dazu kommen spezialisierte Verzeichnisse wie das AI Tools Directory, das eigene Schwerpunkte setzt.
Ein Vergleich der wichtigsten Kriterien zeigt, wo TAAFT stark ist und wo Alternativen besser abschneiden:
| Kriterium | There’s An AI For That | Futurepedia | AI Tools Directory |
|---|---|---|---|
| Kataloggröße | Über 700 Tools laut Product Hunt, teils höhere Schätzungen | Breite Sammlung, Größe nicht unabhängig belegt | Mehrere tausend Einträge laut Selbstauskunft |
| Newsletter | Laut Eigenangabe der weltweit größte KI-Newsletter | Vorhanden, aber keine vergleichbaren Nutzerzahlen | Eigener Newsletter mit wöchentlichen Updates |
| Redaktionelle Prüfung | Gering, Fokus auf Katalogisierung | Ansätze redaktioneller Auswahl | Manuelle Prüfung von Einträgen |
| Kosten für Eintrag | Dauerhafte Listung ab 49 US-Dollar | Abhängig vom Paket | Teils kostenlos, teils kostenpflichtig |
Die Implikation: TAAFT punktet vor allem durch seine schiere Breite und den berühmten Newsletter. Wer jedoch Wert auf kuratierte Auswahl und nachvollziehbare Bewertungen legt, findet bei spezialisierten Verzeichnissen möglicherweise die bessere Anlaufstelle.
Wie wird There’s An AI For That bewertet?
Nutzererfahrungen und Rezensionen auf Plattformen
- Product-Hunt-Nutzer vergeben 4,8 von 5 Sternen, basierend auf acht Bewertungen
- Trustpilot zeigt 4,6 von 5 Sternen bei 156 Bewertungen
- Gelobt werden die umfassende Sammlung und die einfache Bedienung
Auf Product Hunt wird die Plattform als umfassender und regelmäßig aktualisierter Tracker beschrieben, der über 700 KI-Anwendungen und fast 100 Kategorien abdeckt. Die Community hebt hervor, wie leicht sich passende Werkzeuge finden lassen. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Mindestens eine Bewertung bemängelt SEO-Praktiken und die Nutzererfahrung, eine andere bezeichnet die Plattform als fragwürdig.
Bewertungen auf Reddit und in Fachcommunities
In Reddit-Threads und auf Plattformen wie der OpenAI-Community wird TAAFT häufig als nützlicher Einstieg in die KI-Welt genannt. Die Aktualität und die schiere Menge an Tools werden geschätzt, während die fehlende Tiefe der Bewertungen kritisiert wird. Die Community-Listung bei AlternativeTo bestätigt die Rolle als Entdeckungsplattform, nicht als Qualitätssiegel.
Für einzelne Nutzer überwiegen die Vorteile: schnelle Orientierung, große Auswahl, keine Kosten. Wer aber Tools für den professionellen Einsatz sucht, sollte die Produktbewertungen auf Trustpilot und anderen Quellen getrennt prüfen, denn TAAFT liefert keine unabhängigen Qualitätsurteile.
Die Bewertungslage zeigt: TAAFT ist nützlich, aber kein unabhängiges Qualitätssiegel für einzelne KI-Tools.
Gibt es einen Newsletter oder eine App von There’s An AI For That?
Der weltweit größte KI-Newsletter
- Laut LinkedIn-Auftritt erreicht der Newsletter Millionen von Abonnenten
- Die genaue Zahl wird nicht offiziell veröffentlicht
- Der Newsletter gilt als Herzstück der Plattform und treibt das Wachstum an
Der Newsletter ist das bekannteste Produkt des Unternehmens. Die Betreiber bezeichnen ihn als den größten KI-Newsletter der Welt, und auch externe Quellen wie Wired berichten regelmäßig über die Entwicklungen im KI-Tool-Bereich, in dem TAAFT eine prominente Rolle spielt. Die tatsächliche Reichweite lässt sich jedoch nicht unabhängig verifizieren – die Zahlen stammen vor allem aus der Eigenwerbung.
Mobile App und YouTube-Kanal
Eine native App für iOS oder Android ist nicht belegt. Die Website ist mobil optimiert und funktioniert über den Browser, was für die meisten Anwendungsfälle ausreicht. Dagegen existiert ein aktiver YouTube-Kanal, auf dem regelmäßig neue Tools vorgestellt werden. Wer also unterwegs KI-Tools entdecken möchte, nutzt am besten die mobile Website oder den Newsletter – ohne eine Installation.
Vor- und Nachteile im Überblick
Vorteile
- Sehr große Datenbank mit über 700 KI-Tools in fast 100 Kategorien
- Kostenlose Nutzung der Kernfunktionen für Privatnutzer
- Etablierter Newsletter mit hoher Reichweite
- Einfache, intuitive Suchfunktion ohne Installation
- Regelmäßige Aktualisierung der Einträge
Nachteile
- Keine unabhängigen redaktionellen Bewertungen der Tools
- Kommerzielle Hervorhebungen können Empfehlungen verzerren
- Widersprüchliche Angaben zur tatsächlichen Kataloggröße
- Keine native App verfügbar
- Kein kostenloser Testzeitraum für kostenpflichtige Listungen
Der Trade-off liegt in der Natur des Geschäftsmodells: Eine Plattform, die mit über 90 Millionen Nutzern wirbt und gleichzeitig Tools gegen Bezahlung platziert, muss sich die Frage gefallen lassen, wie unabhängig ihre Auflistungen sind. Für die reine Suche nach neuen Werkzeugen ist das verkraftbar, für eine belastbare Tool-Auswahl im professionellen Kontext eher nicht.
Bestätigte Fakten und offene Fragen
Bestätigte Fakten
- Die Plattform listet über 700 KI-Anwendungen in fast 100 Kategorien (Product Hunt)
- Nutzerzahlen von über 90 Millionen werden vom Unternehmen selbst genannt (LinkedIn)
- Eine dauerhafte Listung kostet laut G2 mindestens 49 US-Dollar (G2)
- Product-Hunt-Bewertung liegt bei 4,8 von 5 Punkten, Trustpilot bei 4,6 von 5 (Trustpilot)
- Der Newsletter ist laut Selbstbeschreibung der weltweit größte KI-Newsletter
Was unklar ist
- Die exakte Zahl der Newsletter-Abonnenten wird nicht unabhängig bestätigt
- Die tatsächliche Gesamtzahl der Tools variiert je nach Quelle zwischen 700 und 50.000
- Es bleibt offen, ob und wann eine native App erscheint
- Ein offizielles Gründungsdatum ist nicht auffindbar
- Die genauen Kriterien für die Aufnahme neuer Tools sind nicht transparent
Diese Trennung zwischen belegten Daten und Eigenangaben ist bei der Einordnung der Plattform zentral.
Stimmen zur Plattform
“There’s An AI For That (TAAFT) is the front page of AI and the #1 AI newsletter in the world. Over 90 million people use TAAFT to find AI tools that fit their needs.”
Eigenbeschreibung des Unternehmens auf LinkedIn
“There’s An AI For That is a comprehensive AI tracker built with ease of mind. It tracks over 700 AIs across almost 100 categories and updates every day.”
Produktbeschreibung auf Product Hunt
Die Plattform eignet sich hervorragend als Katalog für die breite Entdeckung neuer Werkzeuge, bietet aber weniger Tiefe bei der redaktionellen Prüfung einzelner Produkte.
Vergleich auf ToolJunction
Nutzer loben die regelmäßige Aktualisierung und den Umfang der Sammlung, kritisieren aber vereinzelt die SEO-Praktiken und die Nutzererfahrung der Website.
Zusammenfassung der Nutzerstimmen auf Product Hunt
Insgesamt zeichnen die Stimmen das Bild einer nützlichen, aber nicht unabhängigen Plattform.
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Häufig gestellte Fragen
Wie oft wird die Datenbank von There’s An AI For That aktualisiert?
Laut Produktbeschreibung auf Product Hunt wird die Datenbank täglich aktualisiert. Neue KI-Tools werden fortlaufend ergänzt und bestehende Einträge gepflegt.
Kann ich selbst ein KI-Tool vorschlagen?
Die offizielle Website bietet eine Einreichungsfunktion, über die Tool-Anbieter ihre Anwendungen zur Aufnahme in das Verzeichnis vorschlagen können. Eine dauerhafte Listung ist laut G2-Preisübersicht ab 49 US-Dollar möglich.
Gibt es eine API für die Tool-Suche?
Eine öffentliche API ist nicht dokumentiert. Die Plattform funktioniert vor allem als Website mit Newsletter, der Zugang zu den Daten ist über die Suchmaske der Seite möglich.
Welche Kriterien verwendet die Plattform zur Aufnahme neuer Tools?
Die genauen Aufnahmekriterien sind nicht öffentlich einsehbar. Es gibt keine redaktionellen Leitlinien oder nachvollziehbaren Qualitätsstandards, was die Bewertung der Plattform erschwert.
Ist There’s An AI For That mit Europass verbunden?
Es gibt keinen Hinweis auf eine Verbindung zwischen There’s An AI For That und dem europäischen Europass-Portal. Der Name taucht lediglich in Suchverwandten auf, eine inhaltliche Verbindung ist nicht belegt.
Wie melde ich mich vom Newsletter ab?
Wie bei den meisten seriösen Newslettern befindet sich in jeder Ausgabe ein Abmeldelink im Fußbereich der E-Mail. Der Vorgang ist nach dem Bestätigen des Links abgeschlossen.
Unterstützt die Website mehrere Sprachen?
Die Website ist überwiegend auf Englisch verfügbar. Eine vollständige deutsche oder mehrsprachige Benutzeroberfläche ist nicht belegt. Die Tools und Kategorien werden auf Englisch angezeigt.
Für alle, die sich in der schnell wachsenden KI-Landschaft orientieren wollen, bleibt There’s An AI For That eine der ersten Anlaufstellen. Die Plattform ist kein Qualitätsmagazin, sondern ein Wegweiser – und genau dafür taugt sie. Für deutsche Nutzer, die eine fundierte Auswahl treffen wollen, ist der Rat einfach: TAAFT als Ideenquelle nutzen, aber vor der Entscheidung zusätzlich unabhängige Testberichte lesen – sonst verlässt man sich auf ein Verzeichnis, dessen Katalog auch mit bezahlten Einträgen gefüllt wird.