Am 19. Oktober 2025 hat der Genfer Kantonsbürger entschieden, wer Antonio Hodgers im siebenköpfigen Staatsrat nachfolgt. Nicolas Walder von den Grünen sicherte sich den Sitz mit einem deutlichen Vorsprung von über 5’600 Stimmen vor seinem Herausforderer Lionel Dugerdil von der SVP. Die Nachwahl beendete einen Monat politischer Spannung, ausgelöst durch Hodgers überraschenden Rücktritt nach zwölf Jahren im Amt.

Teilnahmerate: 32,29 % ·
Siegerstimmen Walder: 45’249 ·
Dugerdil Stimmen: 39’645 ·
Vorsprung: 5’604 Stimmen ·
Datum: 19.10.2025

Kurzüberblick

1Bestätigte Fakten
  • Walder (Grüne) siegte mit 45’249 Stimmen (SRF)
  • Wahlbeteiligung lag bei 32,29 % (Genf Wahlamt)
  • Hodgers (Grüne) trat im Mai 2025 zurück (SRF)
2Was unklar ist
  • Genaue Rücktrittsgründe von Hodgers nicht öffentlich bekannt
  • Zukünftige politische Prioritäten des neuen Staatsrats noch nicht definiert
  • Offizielle Pressemitteilung der Staatskanzlei zu Einzelergebnissen fehlt
3Zeitleisten-Signal
  • Erste Runde 28.09.2025, zweite Runde 19.10.2025
  • Walder endet als Nationalrat am 30.10.2025
  • Nachfolger Rudi Berli rückt am 01.12.2025 nach
4Wie es weitergeht
  • Walder übernimmt Ressort als neuer Staatsrat
  • Sitzverteilung bleibt: Mitte-Rechts 4, Links-Grün 3
  • Planmässige Gesamtwahlen folgen dem legislativen Zyklus
Kategorie Detail Quelle
Gewinner Nachwahl Nicolas Walder (Grüne) SRF
Zweiter Platz Lionel Dugerdil (SVP) SRF
Datum 19. Oktober 2025 SRF
Beteiligung 32,29 % Genf Wahlamt
Staatsrat Groesse 7 Sitze SRF
Altersangabe Walder 59 Jahre SRF

Wahlergebnisse Wahl Staatsrat Genf

Die Nachwahl vom 19. Oktober 2025 brachte ein klares Ergebnis: Nicolas Walder (Grüne) wurde mit 45’249 Stimmen zum neuen Mitglied des Genfer Staatsrats gewählt. Sein Kontrahent Lionel Dugerdil (SVP) erhielt 39’645 Stimmen, wie der Schweizer Rundfunk SRF berichtete.

Nachwahl 19.10.2025

Die Stichwahl entschied das Duell zwischen Links und Rechts eindeutig. Walder lag mit seinem Ergebnis rund 5’604 Stimmen vor Dugerdil. Philippe Oberson von «Le Peuple d’Abord» erreichte 5’503 Stimmen als dritter Kandidat.

Stimmenverteilung Kandidaten

In der ersten Runde am 28. September 2025 hatte Walder noch 32’573 Stimmen erhalten, Dugerdil 27’031 Stimmen. Die absolute Mehrheit von 54’864 Stimmen hatte keiner der Kandidaten im ersten Durchgang geschafft.

Was bedeutet die Nachwahl fuer den Staatsrat Genf?

Die Nachwahl sicherte den Grünen ihren Einfluss in der siebenköpfigen Kantonsregierung. Mit Walders Einzug bleibt die Sitzverteilung bei vier Sitzen für Mitte-Rechts und drei für Links-Grün unverändert.

Fazit: Walder sicherte den Grünen den Erhalt ihres Staatsratssitzes mit einem komfortablen Vorsprung von über 5’600 Stimmen. Die SVP konnte trotz starker Unterstützung durch die FDP den angestrebten Machtwechsel nicht vollenden.

Naechste Wahl zum Staatsrat Genf

Nach dieser Nachwahl bleibt der Staatsrat bis zu den planmässigen Gesamtwahlen vollständig besetzt. Die nächste vollständige Wahl zum siebenköpfigen Gremium folgt dem regulären legislativen Zyklus des Kantons.

Regulaere Wahltermine

Die Gesamtwahlen im Kanton Genf finden im Herbst des jeweiligen Wahljahres statt. Die Legislaturperiode 2023–2028 läuft regulär bis 2028, wobei Nachwahlen wie die Oktober 2025 die Lücken füllen.

Vorbereitungen 2025

Das Genfer Wahlamt koordiniert derzeit die Integration des neuen Staatsrats in die Regierung. Walder wird seine Aufgaben als Regierungsmitglied in den kommenden Wochen übernehmen.

Fazit: Für die politische Landschaft in Genf bedeutet dies eine Stabilisierung der Regierungskonstellation. Wählerinnen und Wähler können sich auf die regulären Gesamtwahlen als nächsten Einflusspunkt auf die Zusammensetzung des Staatsrats freuen.

Kandidaten Wahl Staatsrat Genf

Die beiden Hauptkandidaten verkörperten einen klaren Links-rechts-Kontrast in der Genfer Politik. Walder trat für die grüne Liste VERT-E-S – SP an, während Dugerdil von der SVP antrat und zusätzlich FDP-Unterstützung erhielt.

Walder vs. Dugerdil

Nicolas Walder (59) war von 2019 bis 2025 Nationalrat und ist in Carouge domiziliert. Lionel Dugerdil (44) ist Genfer Grossrat und Winzer. Beide brachten unterschiedliche Profile in den Wahlkampf.

Parteienhintergruende

Walder vertrat die Grünen, die seit Jahren einen Sitz im Staatsrat halten. Dugerdil trat für die SVP an, die ihren Einfluss in der Genfer Kantonsregierung ausbauen wollte.

Fazit: Der Wahlkampf spiegelte die breitere politische Spaltung in Genf wider. Die Wählerschaft entschied sich mehrheitlich für Kontinuität bei den Grünen statt für den SVP-Vorstoss.

Wahl Staatsrat Genf 2025

Die Nachwahl 2025 fand in zwei Etappen statt: Eine erste Runde am 28. September bestimmte die beiden Finalisten, die Stichwahl am 19. Oktober kürte schliesslich den Sieger.

Erste und Zweite Runde

Insgesamt sieben Kandidaten traten in der ersten Runde an. Xavier Magnin (Mitte/Grünliberale) erreichte 20’782 Stimmen und zog sich danach zurück. Maikl Gerzner (MCG) mit 7’376 Stimmen unterstützte anschliessend Dugerdil.

Historischer Kontext

Der Staatsrat zählt sieben Mitglieder mit folgender Zusammensetzung: 2 FDP, 1 Mitte, 1 LJS, 2 SP, 1 Grüne. Nach Walder-Einstieg teilt sich die Regierung weiterhin in 4 Sitze für Mitte-Rechts und 3 Sitze für Links-Grün.

Fazit: Die Nachwahl bestätigte das bestehende Machtgleichgewicht im Genfer Staatsrat. Trotz SVP-Herausforderung behielten die Grünen ihren Platz in der Kantonsregierung.

Vergleichbare Wahlen in der Schweiz

Verschiedene Kantone kennen ähnliche Regierungsstrukturen mit mehrköpfigen Exekutiven. Der Vergleich zeigt sowohl Parallelen als auch Unterschiede zum Genfer Modell.

Staatsrat Waadt

Der benachbarte Kanton Waadt wählt ebenfalls eine siebenköpfige Kantonsregierung. Die Strukturen ähneln sich, die politische Zusammensetzung variiert jedoch je nach kantonaler Wählerschaft.

Gemeindewahlen Genf 2025

Die kommunalen Wahlen in den Genfer Gemeinden folgen eigenen Terminen und Regeln. Die Nachwahl zum Staatsrat war eine kantonale Angelegenheit, während die Gemeindewahlen separate Ereignisse darstellen.

Staenderatswahl

Die Ständeratswahl auf Bundesebene unterscheidet sich grundlegend: Der Ständerat vertritt die Kantone in Bern, während der Staatsrat die Kantonsregierung bildet. Beide Wahlen finden unabhängig voneinander statt.

Fazit: Der Föderalismus zeigt sich in der Vielfalt kantonaler Wahlsysteme. Genf behält mit der Nachwahl seine eigene Regierungsstruktur im Rahmen der schweizerischen Dezentralisierung.

Zeitlicher Ablauf

Die Nachwahl zum Staatsrat folgte einem präzisen Zeitplan von Hodgers Rücktritt bis zur Amtseinführung seines Nachfolgers.

Zeitpunkt Ereignis Quelle
Mai 2025 Antonio Hodgers (Grüne) kündigt Rücktritt an SRF
28. September 2025 Erste Runde der Nachwahl Wikipedia
19. Oktober 2025 Zweite Runde: Walder gewinnt SRF
30. Oktober 2025 Walder endet als Nationalrat Wikipedia
1. Dezember 2025 Rudi Berli rückt als Nationalrat nach Wikipedia

Was dies bedeutet: Innerhalb von fünf Monaten durchlief Genf den gesamten Prozess von der Vakanz bis zur Neubesetzung. Die rasche Abwicklung zeigt die Funktionsfähigkeit des kantonalen Wahlrechts.

Fazit: Innerhalb von fünf Monaten durchlief Genf den gesamten Prozess von der Vakanz bis zur Neubesetzung. Die rasche Abwicklung zeigt die Funktionsfähigkeit des kantonalen Wahlrechts.

Bestätigte und offene Fragen

Bestätigte Fakten

  • Nicolas Walder erhielt 45’249 Stimmen definitiv
  • Beteiligung lag bei 32,29 Prozent
  • Walder (Grüne) siegte vor Dugerdil (SVP)
  • Hodgers trat im Mai 2025 zurück
  • Staatsrat besteht aus 7 Mitgliedern

Was unklar bleibt

  • Exakte persönliche Gründe für Hodgers Rücktritt
  • Zukünftige Ressortverteilung im Staatsrat
  • Politische Schwerpunkte von Walder in der Regierung

Stimmen aus der Berichterstattung

Die nachfolgenden Zitate fassen die medialen Reaktionen auf Walders Wahlsieg zusammen.

Nicolas Walder erhielt 45’249 Stimmen und lag damit über 5’000 Stimmen vor Lionel Dugerdil von der SVP.

— SRF (Schweizer Rundfunk, Nachrichtenportal)

SVP-Angriff abgewehrt: Die Grünen behielten ihren Sitz in der Genfer Regierung.

Watson (Online-Nachrichtenportal)

Walder wurde am 2. Mai 1966 in Genf geboren und war von 2019 bis 2025 Mitglied des Nationalrats.

Schweizer Parlament (Offizielle Behördenwebsite)

Was zu beobachten bleibt

Die Nachwahl zeigt, dass die Genfer Wählerschaft den Machtwechsel zugunsten der SVP mehrheitlich ablehnte. Für Walder beginnt nun die Integration in ein Regierungsamt, das er als Quereinsteiger aus dem Nationalrat übernimmt.

Warum das relevant ist

Der Genfer Staatsrat ist das höchste Exekutivorgan des Kantons. Jede personelle Veränderung beeinflusst die lokale Politik für Jahre. Mit Walder behalten die Grünen ihren Einfluss in einer der wichtigsten Schweizer Kantonsregierungen.

Zusammenfassung

Die Nachwahl zum Genfer Staatsrat vom 19. Oktober 2025 endete mit einem deutlichen Sieg für Nicolas Walder (Grüne). Mit 45’249 Stimmen sicherte er seiner Partei den Erhalt des Regierungsplatzes gegen Herausforderer Lionel Dugerdil (SVP). Die Wahlbeteiligung von 32,29 Prozent entsprach den Erwartungen für ausserplanmässige Kantonswahlen. Für Genf bedeutet dieses Ergebnis eine Stabilisierung der politischen Landschaft: Die Regierung bleibt mit vier Sitzen für Mitte-Rechts und drei für Links-Grün in ihrer bisherigen Balance. Walder tritt damit ein Erbe an, das Antonio Hodgers über zwölf Jahre aufgebaut hat.

Haäufig gestellte Fragen

Wer ist der neue Mitglied des Staatsrats Genf?

Nicolas Walder von den Grünen wurde am 19. Oktober 2025 zum neuen Mitglied des Genfer Staatsrats gewählt. Er erhielt 45’249 Stimmen und trat damit die Nachfolge von Antonio Hodgers an.

Warum gab es eine Nachwahl 2025?

Antonio Hodgers von den Grünen trat im Mai 2025 von seinem Amt als Staatsrat zurück. Da sein Rücktritt während der laufenden Legislaturperiode 2023–2028 erfolgte, musste eine Ersatzwahl durchgeführt werden.

Wie hoch war die Stimmenzahl für den Sieger?

Nicolas Walder erhielt 45’249 Stimmen in der zweiten Runde am 19. Oktober 2025. Dies entsprach einem Vorsprung von 5’604 Stimmen vor dem Zweitplatzierten Lionel Dugerdil.

Wann sind die nächsten Wahlen in Genf?

Die nächsten planmässigen Gesamtwahlen zum Staatsrat folgen dem regulären Zyklus der Legislaturperiode. Die aktuelle Legislatur dauert bis 2028. Ausserplanmässige Nachwahlen können bei weiteren Rücktritten erforderlich werden.

Unterschied Staatsrat und Ständerat?

Der Staatsrat ist die Kantonsregierung und führt die Exekutive des Kantons. Der Ständerat ist ein Organ der Bundesversammlung und vertritt die Kantone auf Bundesebene in Bern. Beide Amtsträger werden unabhängig voneinander gewählt.

Wie funktioniert die Wahlbeteiligung in Genf?

Die Wahlbeteiligung bei der Nachwahl am 19. Oktober 2025 lag bei 32,29 Prozent. Bei kantonalen Ersatzwahlen ausserhalb regulärer Wahltermine ist die Beteiligung typischerweise niedriger als bei Gesamtwahlen.

Welche Parteien waren involviert?

In der ersten Runde traten sieben Kandidaten verschiedener Parteien an: Grüne, SVP, Mitte/Grünliberale, Union Populaire und MCG. Die FDP unterstützte den SVP-Kandidaten Dugerdil. In der zweiten Runde standen sich Walder (Grüne) und Dugerdil (SVP) gegenüber.


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